Ordnung im Kleiderschrank

Das Projekt „Kleiderschrank ausmisten“ habe ich schon wieder einige Zeit vor mir her geschoben, deshalb war es heute soweit. Außerdem lese ich grade Marie Kondos Ordnungsbuch „Magic Cleaning“, das hat mich zusätzlich motiviert. Im Buch beschreibt sie ihre KonMari Methode nach der die Dinge ausgemistet werden. Nach dieser Methode gehe ich auch vor: Im ersten Schritt räume ich nur meine Kleidung auf. Später folgen Bücher, Dokumente und dann der ganze Rest – Komono genannt. Zum Schluss noch Erinnerungsstücke.

Zuerst muss ausnahmslos alles aus dem Kleiderschrank, Kommoden und wo sonst noch Kleidung lagert raus und an einem Ort versammelt werden. Ich habe einen großen Haufen auf dem Bett gemacht. Einen Blick in die Dreckwäsche habe ich auch geworfen, diese aber nicht mit aufs Bett gelegt. Nur weil man etwas trägt, heißt das nicht automatisch, dass es einem auch Freude bringt. Zwei Sachen aus der Dreckwäsche sind dann auch gleich im Müll gelandet.

Nachdem ein großer unüberwindbarerer Kleiderhaufen irgendwo liegt, wird jedes Kleidungsstück einzeln in die Hand genommen und gefragt „Does it spark joy?“ (dt.: Bring es Freude?). Alles, was keine Freude bringt, kommt rigoros weg. Ich habe in diesem Schritt auch gleich entschieden, ob es in den Müll oder in den Kleidercontainer kommt und entsprechend aufgeteilt. Auch Dinge, ich gerne getragen habe, aber schon sehr verwaschen sind, der Druck kaputt ist oder Löcher haben, kommen weg. Dinge, die ich schön fand, aber kaum getragen habe, kommen weg. Dinge, die einfach schon ziemlich alt sind, kommen weg.

Der ganze Prozess hat bei mir zwei Stunden gedauert. Taschen und Schuhe habe ich hierbei nicht beachtet, da diese bei mir an anderen Orten lagern. Zum Schluss musste ich noch überlegen, was ich mit den Bettdecken und Kissen mache – Bettwäsche wurde übrigens auch nach dem Sparks-Joy-Kriterium aussortiert. Wir haben erst kürzlich eine neue Bettdecke gekauft, deshalb hatten sich mittlerweile vier weitere Bettdecken und ein weiteres Kopfkissen angesammelt. Ich habe beschlossen das eine Kissen und zwei Bettdecken zu behalten. Die beiden anderen Bettdecken möchte ich spenden. Am Ende hatte ich drei große Müllsäcke, die in die Tonne gewandert sind und zwei gut gefüllte Müllsäcke, die wir gleich in den nächsten Kleidercontainer gebracht haben. So habe ich mir nicht die Möglichkeit gelassen nochmal über den Inhalt der Säcke zu schauen.

Hier nun die Vorher/Nachher Bilder meiner Aufräumaktion. Links immer vorher, rechts nachher.

In der linken Schrankseite hat sich hauptsächlich auf den Ablageböden was getan. Das Chaos ist weg, dafür findet man jetzt Sachen viel einfacher. Der Korb von der rechten Seite ist hierher gewandet und beherbergt jetzt Socken und Strumpfhosen. Diesem waren vorher unübersichtlich in einer der Schubladen und hat diese nur noch voller gemacht.

Die rechte Schrankseite hat den Korb und die Bettdecke verloren. Ein paar Kleidungsstücke weniger sind es auch geworden.

Die drei Schubladen der Kommode sehen deutlich besser aus. Ich habe vorher schon nach der KonMari Methode gefaltet, es war aber trotzdem durch die Masse unübersichtlicher als nachher.

Fazit: Es fühlt sich toll an, wenn man fertig ist, man muss aber wirklich etwas Zeit einplanen. Und bringt die aussortierten Sachen am Besten noch am gleichen Tag weg, damit ihr nicht in Versuchung geratet das aussortierte nochmal durchzugucken.

Das ist Teil 1 meiner KonMari Ordnungs Reihe. Hier is Teil 2 Taschen und Schuhe ausmisten uns hier Teil 3 Bücher und Dokumente ausmisten

2 Gedanken zu „Ordnung im Kleiderschrank

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